Pressemitteilungen

Besuch aus Taiwan: Von Drohnen und neuen technischen Möglichkeiten

12.09.2017, Eva-Maria Reiners, Presse und Öffentlichkeitsarbeit NBS

Anfang September konnte die NBS Professor Yung-Gi Wu der Chang Jung Christian University begrüßen, womit ein weiterer wesentlicher Schritt der Internationalisierung in den asiatischen Raum gemacht werden konnte. Eine neue Zusammenarbeit konnte dabei auch für das Institut für unbemannte Systeme (IuS) angestoßen werden. Ausschlaggebend für den Beginn der Kooperation war die Initiative es Bürgerschaftsabgeordneten Carsten Ovens (CDU), der sich als Hochschulpolitiker besonders um die internationalen Beziehungen Hamburgs kümmert und den Kontakt mit der Chang Jung Christian University in Taiwan herstellte.

Anfang September konnte die NBS Professor Yung-Gi Wu der Chang Jung Christian University begrüßen, womit ein weiterer wesentlicher Schritt der Internationalisierung in den asiatischen Raum gemacht werden konnte. Eine neue Zusammenarbeit konnte auch für das Institut für unbemannte Systeme (IuS) angestoßen werden. Professor Wu kam in seiner Funktion als Dekan der School for Information and Design seiner Universität. Nach der Teilnahme an einem Fachkongress zur Bedeutung von Unmanned Vehicles/ Drohnen in Bonn führten ihn die Wege nach Hamburg, um hier über das weitere Zusammenwirken seiner Fachcommunity mit dem IuS der NBS zu diskutieren. Im Zuge dessen wurden auch Möglichkeiten für Studierendenmobilität angesprochen. Zudem wurden Kongressreisen und die Chancen zur transnationalen Projektzusammenarbeit diskutiert. Zur Absicherung dieser Kooperationsmöglichkeiten konnte nunmehr auch ein Memorandum of Understanding offiziell unterzeichnet werden. Formal sind damit alle Hürden überwunden, Taiwan ein wenig näher an den Wissenschaftsstandort Hamburg zu bringen. Weitere Abstimmungen und Treffen sind bereits geplant. Fundament dafür war die Initiative des Bürgerschaftsabgeordneten Carsten Ovens (CDU), der sich als Hochschulpolitiker besonders um die internationalen Beziehungen Hamburgs kümmert und den Kontakt mit der Chang Jung Christian University in Taiwan herstellte.

30.03.2017 - IuS auf der CeBit

Das Institut für unbemannte Systeme der NBS Northern Business School war dieses Jahr erstmalig auf der weltweit größten Messe für IT, der CeBIT 2017 in Hannover, als Aussteller präsent. Obwohl das Institut selbst keine IT-Lösungen entwickelt, bildete die Messe die perfekte Veranstaltung, um den gezielten Wissenstransfer voranzutreiben. Ein Schwerpunkt der diesjährigen CeBIT lag in der Thematisierung von unbemannten fliegenden Geräten und Systemen in all ihren Facetten. Zu diesem Zweck wurde neben den Präsentationen einzelner Aussteller die Halle 17, samt Flight Area und Konferenzprogramm, der Thematik gewidmet. Hier stand im Rahmen der „Unmanned Systems and Solutions“ das Institut als qualifizierter Ansprechpartner auf dem Gemeinschaftsstand des Buvus e.V. bei Fachfragen Rede und Antwort zu aktuell diskutierten Herausforderungen der Branche.

Institutsleiter Prof. Dr. Andreas Del Re war fester Bestandteil des zweitägigen Konferenzprogrammes. Einerseits präsentierte er die Ergebnisse der neuesten Marktstudien, die das Institut für den deutschen Markt in den letzten Monaten untersucht hatte, andererseits schlug er den Bogen zu den bereits umfassend durchgeführten Betrachtungen möglicher Gefährdungs- und Missbrauchspotenziale. Schlussendlich stand die Thematik im direkten Kontext der Novellierung der „Drohnenverordnung“ (Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Del Re kam schließlich nicht umhin, Fragen des interessierten Fachpublikums zu den Auswirkungen der neuen Verordnung zu beantworten. Er begrüßte den deutlich nachvollziehbareren und klareren Regelungsansatz. Er stellte jedoch gleichzeitig fest, dass die aus der Wissenschaft kommenden Forderungen mit positiven Effekten auf Marktentwicklung und einer gleichzeitigen Reduzierung des Gefahren- und Missbrauchspotenzials in der neuen Verordnung nur teilweise berücksichtigt wurden. Dennoch zeigte er deutlich die dynamische und schnell wachsende Marktentwicklung auf. Das Institut fand besonders im Rahmen der CeBIT bei Ausstellern und Publikum breite Zustimmung dafür, zunehmend digitale Lösungen bei Harmonisierungsbestrebungen zu nutzen. Insbesondere Unternehmen, die Drohnendienstleistungen anbieten, konnten sich vor Ort so über Konzepte und Lösungsansätze mit den Mitarbeitern des Instituts austauschen.

Besonders freute es die NBS, die Charity für AirShepherd, einem Projekt zur Bekämpfung der Wilderei mittels Drohnen in Afrika, zu sponsern. Dem Projekt der Lindbergh Foundation stand an diesem Abend ebenfalls Schauspieler Hannes Jaenicke zu Seite.

Am Ende stand dann auch noch ein digitales Highlight für das Institut auf dem Programm. Aufbauend auf den Forschungsergebnissen konnte das ausgegründete Spin Off FlyNex seine Automatisierungssoftware für Drohnenprojekte präsentieren und das Publikum begeistern.

05.10.2016 - Unbemannte Luftfahrtsysteme - Ein Markt zwischen Höhenflug und Regulierung

Drohnen sind ein großer Wachstumsmarkt: Prognosen beinhalten derzeit ein jährliches Wachstumspotential von mehr als 30% und mehr als 100 Mrd. US-Dollar an Jahresumsatz bis 2025. Die Umsatzzahlen in der Branche steigen, große Investitionen werden getätigt, viele Arbeitsplätze werden neu geschaffen. Dies wird begleitet von einer degressiven Kostenentwicklung. Die Anwendungspotentiale der Technologie nehmen zu und versprechen endlose Möglichkeiten.

Die interaerial SOLUTIONS, eine der größten Messen in dieser neuen Branche, öffnet ihre Pforten dieses Jahr im Norden auf der Hamburg-Messe. Vom 11. bis 13. Oktober 2016 präsentieren Aussteller nicht nur Fluggeräte und Hardware: Software, Antikollisionstechnologien, Geo-Fencing, GIS, Sicherheit und Forschung stehen ebenso im Mittelpunkt. 

Dabei sind internationale einheitliche Gesetze und Standards, die den Markt harmonisieren und entscheidend fördern werden, von besonderer Bedeutung. Das IuS-Institut für unbemannte Systeme der Hamburger Northern Business School und das ausgegründete StartUp FlyNex stellen auf der interaerial SOLUTIONS ihre Forschungserkenntnisse und Lösungen für eine künftige Luftrauminfrastruktur vor. In Symposien wie der UASympEx wurden diese Ansätze bereits mit Politik und Branchenverbänden erörtert und nun auch dem Fachpublikum zugänglich gemacht. Es gilt nun durch eine sichere Integration der Technologie in den Luftraum die gewünschten Marktpotentiale zu entfalten.

 Über das Institut für unbemannte Systeme und FlyNex

Das Institut für unbemannte Systeme (IuS) ist ein interdisziplinäres Institut der NBS Northern Business School mit Sitz in Hamburg. Das Institut bearbeitet vier zentrale Forschungsfelder im Kontext unbemannter Systeme: Wirtschaft, Recht, Sicherheit und Sozialwissenschaft.

FlyNex ist ein StartUp-Unternehmen, das Lösungen zum effizienten Einsatz von Drohnen entwickelt.

Pressekontakt der NBS:

Eva-Maria Reiners

reiners@nbs.de

 

28.06.2016 - Raubvögel zur Abwehr von Drohnen wenig geeignet

Kürzlich erfuhr das Thema der Abwehr von Drohnen durch ausgebildete Raubvögel viel Aufmerksamkeit. Prof. Dr. Andreas Del Re vom Institut für unbemannte Systeme bezweifelt, dass diese Möglichkeit im Vergleich zu anderen Optionen insgesamt ein probates Mittel zur Abwehr von unbemannten Luftverkehrssystemen darstellen kann: „Der Einsatz der Adler deckt nur zwei Schritte innerhalb der gesamten Prozesskette ab, die nötig ist, um eine illegal fliegende Drohne zuverlässig zu neutralisieren. Zum einen die physische Einwirkung auf das Luftfahrzeug und zum anderen die kontrollierte Landung. Im Vorfeld ist es aber unerlässlich eine Detektion und Identifizierung des unbemannten Luftverkehrssystems durchzuführen.“ Dies müsse auch möglich sein, wenn sich mehrere Systeme im Luftraum befinden. „Der Einsatz des Wirkmittels ist demnach szenariospezifisch zu wählen, um einen geeignete und verhältnismäßige Eskalationsstufe zu finden, die das illegale Luftfahrtsystem bei gleichzeitiger Risikominimierung neutralisiert.“, erklärt der Institutsleiter.

 Die Wahl des Wirkmittels ist laut Del Re aber auch abhängig vom Luftfahrzeug selbst. Die Flughöhe, die Geschwindigkeit, die Bauart, das Gewicht, das Volumen und die Entfernung haben einen großen Einfluss auf die Frage, wie eine Drohne abgewehrt werden kann. Dies würde jeweils den Einsatz eines Raubvogels stark beeinflussen und gegebenenfalls beschränken. Das Segment in dem der Adler zum realen Einsatz kommen könnte, würde sich auf den ersten Blick betrachtet sehr verengen.

Gleichzeitig stellen sich gleich mehrere Fragen zum Einsatz von Tieren für die Drohnenabwehr. Die Verletzungsgefahr spielt in Bezug auf Tierschutz eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Auch ist zu prüfen, inwiefern die Ausbildung von Falkner und Adler wirtschaftlich erscheint, da sie sich zeit- und ausbildungsintensiv gestaltet und viel handwerkliches Können beinhalten muss.

Die Abwehr einer Freizeitdrohne von unter 5kg ist derzeit zwar ein realistisches Risikoszenario, welches auch auf behördlicher Ebene hohe Aufmerksamkeit genießt. Dennoch merkt Del Re an: „Die technische Entwicklung verspricht sehr schnell weitere kleinere und größere Systeme, die in den nächsten Jahren unseren Himmel erobern werden. Der Markt durchläuft rasante Entwicklungsprozesse, deren Ergebnisse sich auch auf Seiten der Detektions- und Abwehrsysteme finden werden.“

08.06.2016 - Drohnenflugtag Rotenburg (Wümme)

Am 6. Juni 2016 fand in Roteburg an der Wümme der erste Drohnen-Flugtag, organisiert durch den Bundesverband für Unbemannte Systeme (BUVUS), statt. Bereits zu Beginn des Jahres wurde bekannt gegeben, dass auf dem Landeplatz in Rotenburg ein Forschungsstützpunkt für unbemannte Luftfahrt eingerichtet wird.  Mitbegründer war auch das Institut für unbemannte Systeme an der NBS in Hamburg. 

Bereits heute sind rund 250.000 Drohnen in Deutschland im Einsatz, sei es in der Landwirtschaft, im Sicherheitsbereich, oder für Film und Fotografie. Weitere Einsatzfelder kommen in der sich rasant entwickelnden Branche ständig hinzu, und ebenso wachsen auch Fragen rund um Sicherheit und Abwehr der Flugsysteme.

Beim Drohnen-Flugtag wurde der Forschungsstützpunkt nun erstmals für Testflüge genutzt. Dies soll aber nur der Anfang bleiben. Auf dem Flugplatz soll die Entwicklung von unbemannten Flugsystemen, ihren Komponenten und verwandten Anwendungen, wie z.B. Abwehrsystemen, entscheidend vorangebracht werden.  Das Institut für Unbemannte Systeme beispielsweise wird den Standort für Forschungsprojekte nutzen.

Im Rahmen des Flugtages stellte der BUVUS außerdem eine „Rotenburger Erklärung“ vor, in der die Grundsätze des Verbandes dargelegt werden, zu denen insbesondere auch Forderungen nach neuen Sicherheitsstandards und ein Konzept zur Schulung von Drohnen-Piloten gehören. 

19.04.2016 - Drohnenvorfall in Heathrow - Institut für Unbemannte Systeme stellt aktuelle Techniken vor

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch wenn die Meldungen vom Wochenende über den möglichen Zusammenstoß einer Drohne mit einer Passagiermaschine am Londoner Flughafen Heathrow widersprüchliche Aussagen beinhalten, zeugt die mediale Darstellung von brandaktuellen Herausforderungen. Immer mehr unbemannte Luftfahrtsysteme bevölkern unseren Himmel zu Freizeitzwecken und aus Gründen wirtschaftlicher Anwendungen. Daraus ergibt sich ein zwingend notwendiger Handlungsbedarf auf den das Institut für unbemannte Systeme (IuS) an der NBS Northern Business School schon seit längerer Zeit hinweist. Bereits letztes Jahr hatte das IuS belegbar auf diese möglichen Szenarien aufmerksam gemacht. Gleichzeitig arbeitet das Institut seitdem zusammen mit Wirtschaftsunternehmen, Verbänden und Luftfahrtbehörden an effektiven Lösungen, die die Reduzierung des Gefährdungspotentials bei gleichzeitiger ökonomischer Nutzung zum Ziel haben sollen.

Der Vorfall am Londoner Flughafen ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht eindeutig geklärt und wird noch untersucht. Man darf daher dieses Ereignis aus Sicht des IuS nicht überbewerten, aber auch nicht negieren.  In jedem Fall spiegelt die Berichterstattung den akuten Integrationsbedarf der Technologie in unseren Luftraum wieder. Es gilt nun sachdienlich und fundiert die begonnenen Integrationsbestrebungen weiter voranzutreiben und auf allen Ebenen über die Institutionen hinweg gemeinsam zu fördern.

In Zusammenarbeit mit mehreren Kooperationspartnern wird das IuS daher am Mittwoch, den 27.04.16 um 18:00 Uhr in den Räumen der Hochschule bei der Prequel Veranstaltung zur diesjährigen UASympEx zu den Forschungsschwerpunkten Sicherheit, Registrierung, Kennzeichnung und technische Integrationsverfahren neuste Erkenntnisse vorstellen, unter anderem zum Thema "Secure Geo-fencing Updates" mit Jacques Kruse Brandao von NXP.

Zeit: Mittwoch, 27. April 2016, 18:00 Uhr

Ort: NBS Northern Business School, Studienzentrum HHW, Holstenhofweg 62, 22043 Hamburg

Mit freundlichen Grüßen

 Prof. Dr. Andreas Del Re

 

01.09.2015 - Chancen und Risiken: Symposium für Integration und Sicherheit von Drohnen in Hamburg am 18. und 19. September 2015

Es war am Morgen des 17. Dezembers 1903, als die Brüder Orville und Wilbur Wright, das Unmögliche möglich machten. In den ersten Stunden des Tages waren die beiden Fahrradhändler aus Ohio an die Strände Kitty Hawk, North Carolina, gekommen, um erneut ihre Versuche für einen bemannten Motorflug fortzusetzen. Mit diesem Tag sollten sie eine neue Dimension der Fortbewegung erschließen. Mit zwölf Sekunden Flugzeit gelang ihnen der erste bemannte und motorisierte Flug in der Geschichte der Menschheit. Wer konnte da schon ahnen, wie rasant und schnell sich das Flugwesen fortan verändern würde?

Mehr als hundert Jahre später schienen die Pioniere der Luftfahrt vergessen, als in diesen Tagen Vertreter der unbemannten Luftfahrt – genauer: aus dem Bereich der unbemannten Systeme und Drohnen – in Hamburg an der NBS Northern Business School – Hochschule für Management und Sicherheit zusammen kamen. Hintergrund der Zusammenkunft bildete die UASympEx, Branchentreffen und Vernetzungsevent zugleich. 

Experten wie Martin Sperber von der TÜV Rheinland Industrie Service GmbH, Dieter Bode, Vorstandsvorsitzender des Verbands für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland (VSWN e.V.), oder Olaf Rohnberg, Leiter des deutsch-französischen Ausbildungszentrums für Luft-Boden-Operationen der Bundeswehr, gaben weitreichenden Einblick in die aktuellen Entwicklungen und derzeitigen Bestrebungen zur Standardisierung, Integration und Sicherheit von unbemannten Systemen.  Dabei wurden u.a. die Chancen und Risiken der Standardisierung, der Schutz vor Missbrauch und Möglichkeiten der Integration in Landwirtschaft oder der Windkraftindustrie ausgeführt und kritisch diskutiert.

Wesentlicher Bestandteil des Treffens war ohne Zweifel die Stärkung der unterschiedlichen Verbindungen der Branchenkenner mit den Vertretern von Wissenschaft, Forschung und Lehre. Gleiches galt auch für interessierte Studierende der Northern Business School, die an den verschiedenen Ständen der Aussteller – in die Diskussion vertieft – zu sehen waren. 

Aussteller, Vortragende und Ausrichter zogen ein durchweg positives Resumée für die Veranstaltung. Diese soll, so die derzeitigen Planungen der Veranstalter von Caballero & Hesselbarth Consulting GmbH, fortan jährlich stattfinden und weiterhin neue Impulse aus dem Bereich Drohnen bzw. unbemannte Systeme in die Wissenschaft tragen und neue Arbeitsfelder beschreiben. 

Pressekontakt: Eva-Maria Reiners, reiners(at)nbs.de, 040 357 00 340, NBS Northern Business School;

05.02.2016 - Forschungsinstitut der NBS und Bundesverband für unbemannte Systeme erhalten neuen Forschungsstützpunkt für Drohnen-Tests

Ab April wird in Rotenburg im Bereich der unbemannten Luftfahrt geforscht: Der Bundesverband für unbemannte Systeme (BUVUS) und das Institut für unbemannte Systeme an der NBS Northern Business School richten gemeinsam mit der Flugplatz Rotenburg Wümme GmbH einen Forschungsstützpunkt auf dem Landeplatz in Rotenburg ein. Hier sollen Drohnen, die z.B. für landwirtschaftliche Zwecke eingesetzt werden können, getestet werden. Die Möglichkeiten zur Verwendung der kleinen Multicopter werden immer vielfältiger: Wurden Sie anfangs hauptsächlich für Videoaufnahmen aus der Luft verwendet, geht es heute auch um sehr vielfältige Themen von Logistik bis hin zu Schädlingsbekämpfung.

Das Institut für unbemannte Systeme an der NBS unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Del Re befasst sich mit wirtschaftlichen, rechtlichen, sozialwissenschaftlichen sowie die Sicherheit betreffenden Themen rund um Drohnen. Für das Institut und den Bundesverband BUVUS eröffnet der Flugplatz völlig neue Möglichkeiten für die Forschungsarbeit.                                     

Über die NBS Northern Business School Hochschule für Management und Sicherheit
Die NBS wurde 2007 auf Initiative von Unternehmen und Verbänden in Hamburg ins Leben gerufen, um gezielt Studiengänge anzubieten, die auf die Bedürfnisse des norddeutschen Wirtschaftsraums zugeschnitten sind. Die NBS ist eine staatlich anerkannte Hochschule, die Vollzeitstudiengänge sowie berufs- und ausbildungsbegleitende Studiengänge in Hamburg anbietet.

 Pressekontakt:

Eva-Maria Reiners

reiners@nbs.de

01.08.2015 - UASympEx 2015: Europas 1. Symposium für Integration und Sicherheit von Drohnen in Hamburg

Hamburg – Am 18. und 19. September 2015 findet in Hamburg, initiiert von  Christian L. Caballero Kroschel und Jan Hesselbarth von Caballero & Hesselbarth Consulting, die UASympEx -  gemeinsam mit der Northern Business School (NBS) und unterstützt von der Stadt Hamburg statt.

Der Markt der unbemannten Flugsysteme (UAS) und dessen wirtschaftliche Bedeutung entwickeln sich rasant. Deutschland liegt im internationalen Vergleich noch deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurück. Um das Wachstum entsprechend zu fördern und zu sichern, bedarf es Standardisierung, Integration und vor allem Sicherheit in der Anwendung.

Die UASympEx soll hier eine neue informative Plattform schaffen, die wissenschaftliche Konferenz und Netzwerkevent zugleich ist. Hochkarätige Experten wie Martin Sperber von der TÜV Rheinland Industrie Service GmbH, Dieter Bode, Vorstandsvorsitzender des Verbands für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland (VSWN e.V.), oder Olaf Rohnberg, Leiter des deutsch-französischen Ausbildungszentrums für Luft-Boden-Operationen der Bundeswehr, geben Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und derzeitigen Bestrebungen zur Standardisierung, Integration und Sicherheit von UAS. Dabei werden u.a. die Chancen und Risiken der Standardisierung, der Schutz vor Missbrauch und Möglichkeiten der Integration in Landwirtschaft oder der Windkraftindustrie beleuchtet. Gemeinsam mit Kristofer Proll vom DIN Deutsches Institut für Normung e.V. soll darüber hinaus eine Standardisierungs-Roadmap für das Normierungsgremium erarbeitet werden, um so direkt Impulse für weiteres Wachstum in Deutschland und Europa weiterzugeben.

 Ein wichtiger Bestandteil der UASympEx ist darüber hinaus die Start-Up Session am Ende des 2. Veranstaltungstages. Hier bietet sich jungen Start-Ups die Möglichkeit, vor einem breiten Fachpublikum zu pitchen, mit Business Angels zu sprechen und mögliche Investoren zu akquirieren. Hier wird mit Dedrone auch eines der erfolgreichsten deutschen Start-ups aus dem Bereich UAS einen Vortrag halten.

„Die UASympEx richtet sich damit zum einen an Hersteller von Unmanned Aerial Systems (UAS) und Dienstleister, die Anwendungen auf Basis von UAS anbieten, aber auch an Behörden, Unternehmer sowie Start-Ups, die sich über Integrationsmechanismen und die Sicherheit dieser neuen Technologie informieren und austauschen wollen“, so die Initiatoren, welche beide 13 Jahre Fachexpertise in der Integration und Abwehr von UAS mitbringen. Die UASympEx soll danach als jährliches Branchenevent weitergeführt und ausgebaut werden. 

Weitere Informationen zu dem Programm und allen Rednern unter www.uasympex.de. 

Pressekontakte: Eva-Maria Reiners, reiners(at)nbs.de, 040 357 00 340, NBS Northern Business School; Jan Hesselbarth, hesselbarth(at)chcon.de, 040 333 77 259, Caballero & Hesselbarth Consulting GmbH 

08.07.2015: Erstes Symposium für Integration und Sicherheit von Drohnen

Am 18. und 19. September 2015 findet in Hamburg zum ersten Mal das Symposium für Integration und Sicherheit von Drohnen, die UASympEx, statt. „UASympEx“ steht für „Unmanned Aerial Symposium Exhibition“. Das Symposium richtet sich an Hersteller und Dienstleister im Bereich Unmanned Aerial Systems (UAS), sowie an Behörden und Unternehmer mit einem Interesse an den Potentialen und Herausforderungen unbemannter Systeme.

Ziel des Symposiums ist es, mit Entwicklern und Nutzern von Drohnen sowie Dienstleistern, Investoren und Behörden einen gemeinsamen Dialog über die Zukunft und weitere Entwicklung unbemannter Systeme zu führen. Im Fokus steht der Wissenstransfer zum Thema Drohnen und insbesondere der Austausch über Standardisierung und Potentiale der unbemannten Luftfahrt. 

Zu den Rednern gehören u.a.:

·       Kristofer Proll (DIN Deutsches Institut für Normung e.V)

·       Dieter Bode (Vorstandsvorsitzender des Verbands der Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V., Luftsicherheitsexperte und Sicherheitsberater)

·       Olaf Rohnberg (Leiter der deutsch-französischen Ausbildungseinrichtung für Luft-Boden-Operationen bei der Bundeswehr)

Auch der TÜV Rheinland Industrie Service GmbH, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.,  die Luftaufsicht Hamburg und zahlreiche andere Referenten bereichern das Symposium mit Vorträgen und Workshops rund um das Thema Drohnen. Zudem gehören eine Start-Up Session und eine Flight-Zone, in der sich die Besucher selbst als Drohnen-Pilot ausprobieren können, zum Programm des zweitägigen Events.

Initiator des Symposiums ist das unabhängige UAV-Beratungsunternehmen Caballero & Hesselbarth Consulting GmbH, das sich darauf spezialisiert hat, Projekte im Bereich der unbemannten Luftfahrt beratend zu unterstützen. Wichtige Themen dabei sind gerade Integration und Regulierung von Drohnen. Das sagt auch Prof. Dr. Andreas Fischer vom Mitveranstalter NBS Northern Business School, der dort das Forschungsinstitut für unbemannte Systeme leitet: „Neben den sozialwissenschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekten sind es vor allem rechtliche und Sicherheitsfragen, auf die sich unsere Forschung im Bereich Drohnen konzentriert. Deshalb haben wir uns entschieden, die UASympEx mit auszurichten.“ 

01.06.2015 - Neues Institut soll Wirtschaftlichkeit und rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz unbemannter Systeme erforschen

Ob zum Dreh von Videos, als schwebender Fotograf, zur Erfassung schwer zugänglicher Schäden, zu militärischen Zwecken oder einfach als Hobby und Zeitvertreib: Immer mehr Drohnen sind ganz alltäglich auch in Deutschland im Einsatz.  Die Potentiale sind dabei noch lange nicht ausgereizt. Dennoch werden neben juristischen, ethischen und wirtschaftlichen Fragen durch die kleinen Flugobjekte auch Sicherheitsaspekte berührt. Der Erforschung dieser Aspekte widmet sich ab sofort das Institut für unbemannte Systeme an der NBS Northern Business School in Hamburg.

Institutsgründung ist Teil der Fortentwicklung von Forschung und Lehre an der NBS

Seit ihrer staatlichen Anerkennung hat die NBS auf verschiedenste Weisen ihre Kapazitäten für Lehre und Forschung ausgebaut. Mit Betriebswirtschaft, Sicherheitsmanagement und Maschinenbau wurden drei Studiengänge eingeführt. Im Mai 2015 gründete die NBS nun ihr erstes Forschungsinstitut, welches Thematiken aller drei Studienrichtungen zusammenführt: das Institut für unbemannte Systeme, unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Andreas Fischer.

Relevante Forschungsfelder zum Einsatz von Drohnen 

Das Institut ist interdisziplinär ausgerichtet und bedient sich der Kompetenzen aller Fachbereiche der NBS. Die Forschungsziele umfassen die wirtschaftlichen Vorteile, die sich aus dem Einsatz unbemannter Systeme ergeben und rechtliche Aspekte sowie die Regulierung von Drohneneinsätzen. Aber auch technologogische und sozialwissenschaftliche Gesichtspunkte sollen erforscht werden. Für jedes Forschungsfeld sind entsprechende Experten aus der Professorenschaft der Hochschule eingebunden.

Auch Auftragsforschung für Unternehmen und Behörden gehören zu den Aufgaben der neuen Einrichtung. So werden vertrauliche Gutachten erstellt, welche die potentiellen Wirkungen unbemannter Systeme auf kritische Infrastrukturen untersuchen.

 Über die NBS

Die NBS wurde 2007 auf Initiative von Unternehmen und Verbänden in Hamburg ins Leben gerufen, um gezielt Studiengänge anzubieten, die auf die Bedürfnisse des norddeutschen Wirtschaftsraums zugeschnitten sind. Seitdem bestehen erfolgreiche Kooperationen mit staatlichen Hochschulen,  um Interessierten insbesondere das berufs- und ausbildungsbegleitende Studium zu ermöglichen.  Seit dem Sommersemester 2014 bietet die NBS auch selbst Voll- und Teilzeitstudiengänge an der eigenen, staatlich anerkannten NBS Hochschule für Management und Sicherheit an.